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Auch die große Sommerhitze konnte die Schülerinnen und Schüler der Mitglieder des DTKV nicht davon abhalten am Samstag, 10.07.2010 mit großem Können und Engagement viele klassische Werke für Gitarre, Klavier, Violine und Violoncello im Saal der Ev. St. Mariengemeinde in der Dortmunder City aufzuführen. Denn schließlich handelte es sich um ein besonderes Konzert – ein Benefizkonzert für das Projekt Ferienspaß 2010 für Kinder und Jugendliche mit Behinderung der Lebenshilfe Dortmund. Organisiert wurde das Konzert vom Deutschen Tonkünstlerverband, Bezirk Südwestfalen (DTKV), der sich schon mehrfach für die Lebenshilfe engagiert hat.
214 Euro spendeten die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer, die bei diesem ungewöhnlichen Ereignis dabei waren. Und auch wenn nach den gut zwei Stunden das Bedürfnis nach einem kühlen Getränk oder einem Eis recht groß war, freuten sich alle Beteiligten über die coole Aktion für einen guten Zweck.

Welche Aufgaben hat eigentlich die Behindertenbeauftragte der Stadt Dortmund?
Diese Frage stellten sich die Vertreter/innen des Bewohnerbeirats der Wohnstätte Am Schloßpark in Dortmund–Bodelschwingh.
Um die Antwort aus erster Hand zu erhalten, wurde die Behindertenbeauftragte der Stadt Dortmund Christiane Vollmer in die Wohnstätte eingeladen. Zusammen mit Friedrich–Wilhelm Herkelmann, dem Vorsitzenden des Behindertenpolitischen Netzwerkes kam es am Dienstag, 15.06.2010 zu einem regen Austausch. Die Bewohner/innen konnten ihre Fragen zu Rechten und Aufgaben der Behindertenbeauftragten stellen. Christiane Vollmer gab ausführlich Auskunft über ihre Arbeit und die Situation der Menschen mit Behinderung in Dortmund.
Am 18.06.2010 gibt es keine Lebenshilfe–Disco im Dietrich–Keuning–Haus. Sie fällt zu Gunsten der am gleichen Tag auf dem Gelände der Werkstätten der AWO Dortmund GmbH, Lindenhorster Str. 38 in 44147 Dortmund statt findenden Sommer Sause aus. Sicher wird es im Rahmen dieses ausgelassenen und abwechslungsreichen Open Air Festes reichlich Gelegenheit zum Tanzen und Feiern geben.

Mit der BVB–Saison–Abschlussparty am 28.05.2010 hat die Lebenshilfe die Disco–Saison der ersten Jahreshälfte 2010 würdig abgeschlossen. Die meisten Besucherinnen und Besucher kamen dem Anlass entsprechend schwarz–gelb gekleidet und feierten im Dietrich–Keuning–Haus ausgelassen die gute Platzierung und damit die Europapokalteilnahme des BVB.

Die Termine für die Lebenshilfe–Disco in der zweiten Jahreshälfte stehen im Übrigen schon fest. Los geht es am 30.07.2010 mit der Sommer–Auszeit–Party im Westfalenpark. Ein ganz besonderes Highlight gibt es am 24.09.2010 im FZW Dortmund mit der Veranstaltung Stern sucht Himmel – einer Single–Disco für Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe–Disco im Dietrich–Keuning–Haus findet dann jeweils am 22.10.2010, 26.11.2010 und 17.12.2010 statt.

Das Programm für die diesjährige Sommer Sause am 18.06.2010 steht! Zusammengestellt wurde das Programm von der AWO Dortmund, Bethel vor Ort und der Lebenshilfe Dortmund. Bei dann hoffentlich sommerlichen Temperaturen wird auf dem Gelände der Werkstätten der AWO Dortmund GmbH, Lindenhorster Str. 38 in 44147 Dortmund ein ausgelassenes und abwechslungsreiches Open Air Fest mit vielen BesucherInnen und jeder Menge guter Laune stattfinden. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Im Laufe des Nachmittags und Abends treten zahlreiche Musik–Acts auf. Den Beginn macht die neue Rock/Pop Band der AWO STRACLUB, die vor den Rockers aus Waltrop auftreten wird. Gegen 19 Uhr tritt mit den Reggaelites ein weiteres Highlight auf. Musikalisch beendet wird der Abend vom Duo Purple Schulz, das als Haupt–Act gegen 20.45.Uhr die Bühne betritt. Durch das Programm führt der bekannte Radio– und Fernsehmoderator Uwe Hübner, der in seiner Funktion als Botschafter der Lebenshilfe NRW die Veranstaltung unterstützt.
Die Wohnschule ist ein Bildungsangebot der Lebenshilfe Dortmund für Menschen mit Behinderung ab 16 Jahren. Sie hat das Ziel, die Teilnehmer/innen auf ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Zum einen werden lebenspraktische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen vermittelt, zum anderen sollen die jungen Menschen bei ihrer persönlichen Zukunftsplanung unterstützt werden.

In den Sommerferien gibt es ein ganz spezielles Angebot – den Wohnschul–Sommerspaß! In der Zeit 19.07. &ndash 24.07.2010 bietet die Wohnschule die Möglichkeit an sechs einzelnen Tagen oder in der gesamten Woche mit anderen Interessierten zusammen zu sein, Spaß zu haben, sich auszutauschen und gleichzeitig etwas Neues zu lernen.
Unter dem Motto Urlaub einmal anders … werden folgende Kurse angeboten:

Die Kosten betragen:
In den vergangenen Jahren war die Lebenshilfe Dortmund bei der von der AWO organisierten Sommersause meist nur am Abschlusstag mit der Lebenshilfe–Disco beteiligt. Dieses Mal ist der FuD in Person von Daniela Rolle bereits seit einigen Wochen im Rahmen der Organisation des gesamten Events mit eingebunden. So hat Daniela Rolle den Kontakt zum ehemaligen Hitparaden–Moderator Uwe Hübner vermittelt und somit dafür gesorgt, dass Uwe Hübner am 18.06.2010 innerhalb der Sommersause ab 17 Uhr das Musikprogramm moderieren wird.

Weiterhin beteiligt sich die Lebenshilfe mit einem Mal–Workshop an den im Vorfeld der Sommersause stattfindenden Aktionen. In dem Mal–Workshop, der in Zusammenarbeit mit der Kunsttherapeutin Jennifer Weng angeboten wird, geht es um das Erleben der Farben des Sommers und die Gestaltung von Sommerhemden aus Papier. Die fertigen Hemden werden auf der Abschlussveranstaltung der Sommersause am 18.06.2010 ausgestellt. Der Mal–Workshop findet an vier Terminen in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe statt.
Anmeldung zum Mal–Workshop sind noch möglich. Es stehen sowohl 1 Platz für einen Menschen mit Beeinträchtigung als auch noch 4 Plätze für Menschen ohne Beeinträchtigung zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos!
Anmeldungen waren bis zum 23.04.2010 möglich
Am Freitag, 09.04.2010 um 19 Uhr führte die Theatergruppe Lampenfieber das selbst geschriebene Stück Ping–Pong im Pott im Kulturzentrum Mengeder Saalbau in Dortmund auf. Die Aufführung war eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Wohnstätte Am Schloßpark der Lebenshilfe Dortmund.

Bei der Theatergruppe Lampenfieber handelt es sich um eine Laiengruppe. Sie wird geleitet vom Theaterpädagogen Karl-Heinz Schmidt, der auch Leiter der Wohnstätte Am Schloßpark ist. Die Darstellerinnen und Darsteller haben die Charaktere der Figuren selbst erarbeitet. In dem Stück geht es um die Zukunft einer alten Zechensiedlung im Ruhrpott, die unmittelbar vor dem Abriss steht. Die Bewohner wollen sich aber nicht kampflos den Plänen der neuen Investoren beugen.

Zeitgleich zum Theaterstück wurden die ersten Ergebnisse des Projekts Kunstdialog von Mensch zu Mensch präsentiert – einem Tandemprojekt von Menschen mit und ohne Behinderung. Bei diesem besonderen künstlerischen Treffen wird das traditionellen Arbeitshemd der Bergleute (Pütthemd), das zu diesem Zweck aus Papier hergestellt wird, mit Pinsel und Farbe gestaltet. Die ersten neun fertigen Pütthemden werden über Zechen–Haken hängend – Bügel aus Metall, die die Kumpel für ihre Kleidung nutzten – im Mengeder Saalbau ausgestellt.
Es ist wieder soweit – die Schule macht eine Pause, die Ferien stehen vor der Tür und der Oster–Ferienspaß der Lebenshilfe Dortmund kann beginnen. Für den diesjährigen Oster–Ferienspaß öffnet die Max–Wittmann–Schule vom 29.03. – 09.04.2010 erneut ihre Türen für die Kinder und ihre Betreuer/innen.

Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund, der Max–Wittmann–Schule und der Schule am Marsbruch sowie vieler öffentlicher und privater Spender, können wir auch in diesem Jahr den Ferienspaß wieder in vollem Umfang anbieten. Der Ferienspaß ist ein Angebot der Tagesbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung aus Dortmund im schulpflichtigen Alter.
Um den Teilnehmern eine schöne und unvergessliche Zeit zu bereiten, haben sich die Betreuer/innen mit kreativer Unterstützung der Kinder ein bunt gemischtes Programm für zwei Wochen Oster–Ferienspaß ausgedacht. Neben Ausflügen in den Dortmunder Zoo oder in die DASA, wird es auch in diesem Jahr wieder viele tolle Aktivitäten und Spielangebote vor Ort an der Schule geben.
Damit der Ferienspaß weiter bestehen bleiben kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Mit 30 Euro ermöglichen Sie es einem Kind oder Jugendlichen mit Behinderung gut betreut mit dabei zu sein. Wir freuen uns über jede Spende!
Wir wünschen allen Teilnehmern und Betreuern eine schöne Zeit und gutes Wetter!!!

Ein Kunstprojekt der besonderen Art soll in den nächsten Tagen und Wochen bei der Lebenshilfe Dortmund stattfinden. Zusammen mit der Kunsttherapeutin und Grafikerin Jennifer Weng hat die Lebenshilfe Dortmund ein Tandemprojekt entwickelt, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung in einen künstlerischen Dialog treten können. Das dialogische Malen ist eine Methode der Kunsttherapie, die es zwei Menschen ermöglicht sich wortlos und spielerisch mit Pinsel und Farbe zu begegnen. Dabei gestaltet das künstlerische Tandem nicht irgend etwas, sondern ein Pütthemd, das traditionelle Arbeitshemd der Bergleute, das – zu diesem Zweck aus Papier hergestellt – die Bildfläche des künstlerischen Treffens sein wird.

Das Ganze ist auch ein Beitrag der Lebenshilfe Dortmund zum inklusiven Projekt Hak dich ein der Lebenshilfe NRW und der Lebenshilfe Waltrop, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung bis zu 1.000 original Zechen–Haken künstlerisch gestalten sollen. Denn nachdem so ein Pütthemd fertig ist, wird dieses über solch einen Zechen-Haken gehängt. Die Lebenshilfe Dortmund hat sich 100 dieser kleinen Relikte der Bergbaugeschichte – Bügel aus Metall, die die Kumpel für ihre Kleidung nutzten – gesichert, um dieses verbindende Kunstprojekt umzusetzen.

Alle gestalteten Zechen–Haken werden im Rahmen der RUHR 2010 am 19. September 2010 von 11.00 bis 18.00 Uhr auf dem alten Zechengelände in Oer-Erkenschwick ausgestellt. Sie verwandeln an diesem sogenannten Kumpeltag die Ausstellungsfläche in einen der weltgrößten Skulpturenparks und bilden so eine weitere, einmalige Attraktion im Jahr der Kulturregion Ruhr.

Begleitet und angeleitet werden die einzelnen Kunstaktionen der Lebenshilfe Dortmund von der Kunsttherapeutin Jennifer Weng, die gemeinsam mit den Teilnehmer/innen die Gestaltung, Farbmischungen und Umgang mit den Materialien erarbeitet. Die Gestaltung der Papierhemden kann ganz unbefangen erfolgen, denn – so betont Jennifer Weng – es sind dafür keinerlei künstlerische Vorerfahrungen oder Kenntnisse notwendig.
Jetzt geht es darum ausreichend Menschen mit und ohne Behinderung zu finden, die jeweils ein Tandem bilden und ein Pütthemd gestalten möchten. Wer Interesse hat an dem Projekt teilzunehmen, kann sich ab sofort bei der Lebenshilfe Dortmund melden. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an:
Krystian Waletzko, Tel.: 0231 – 13 88 91 11,

Seit dem 01.02.2010 wird die Wohnstätte Hostedde gemeinschaftlich von Veronika Bleyer und Sandra Sievering geleitet. Beide waren bereits vorher in einer Leitungsfunktion in der Wohnstätte tätig. Nun übernehmen sie als Doppelspitze die komplette Hausleitung, die sie von November 2009 bis Januar 2010 schon kommissarisch ausgeübt haben. Die Neubesetzung der Wohnstättenleitung war durch das Ausscheiden von Eckart Mank notwendig geworden. Der geschäftsführender Vorstand und die Geschäftsführung freuen sich über die rasche sowie gelungene Lösung der Leitungsfrage und wünschen Veronika Bleyer und Sandra Sievering in ihrer neuen Funktion alles Gute.
Die Lebenshilfe Ambulante Dienste gGmbH suchen Einsatzkräfte für den Oster– und Sommerferienspaß sowie für die Ferien–Freizeiten.
Sie können bei der Lebenshilfe Ambulante Dienste gGmbH ein mehrwöchiges Praktikum absolvieren. Es werden Betreuer und Betreuerinnen gesucht, die die Freizeitmaßnahmen in den Sommerferien begleiten oder sich im Rahmen des Oster– oder Ferienspaßes engagieren.
Neben der Praktikumsbescheinigung, die nach den Freizeiten ausgestellt werden, erhält jeder Betreuer oder Betreuerin einen festen Tagessatz als Aufwandsentschädigung. Zur Vorbereitung und Einarbeitung finden vor Beginn der Freizeiten Treffen sowie Schulungen statt, für die Sie ebenfalls eine Aufwandsentschädigung erhalten.
Die Termine der Freizeiten lauten wie folgt:
Reisen:
Ferienspaß:
Weitere Informationen zu den Ferienfreizeiten und zum Ferienspaß finden Sie hier auf unserer Homepage. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an:
Frau Hildebrandt, Telefon: 0231/13889–125

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe Dortmund freuten sich am Mittwoch, 09.12.2009, über ein vorweihnachtliches Geschenk der besonderen Art: ein geflügeltes Nashorn in Lebenshilfe–Blau. Neben dem Logo und dem Schriftzug der Lebenshilfe Dortmund hat das 1,70 Meter große und rund 30 Kg schwere Tier noch eine Besonderheit – das Horn auf seiner Nasenspitze ist in der Mitte abgebrochen. Die fehlende Spitze soll symbolisieren, es handelt sich hier um ein Nashorn mit einer Behinderung. Dass dies nicht weiter tragisch, sondern viel mehr ein Hinweis auf den besonderen Charakter dieses Exemplars ist, bringt die Aufschrift Es ist normal verschieden zu sein. zum Ausdruck.

Nach dem freundlichen und ausgelassenen Empfang durch die anwesende Belegschaft wurde das Nashorn von Andreas Schwohnke (Geschäftsführer der Lebenshilfe Dortmund) und Gabi Beckmann (Leitung Ambulante Dienste gGmbH) mit einigen Tropfen Sekt feierlich auf den Namen Lilly Lebenshilfe getauft. Jetzt steht Lilly Lebenshilfe im Eingangsbereich der Geschäftsstelle.
Doch ihr Bestimmungsort ist eigentlich ein anderer: das Vordach über dem Haupteingang am Brüderweg 24. Dorthin soll Lilly spätestens im Frühjahr 2010 umziehen. Ob das klappt, ist aber noch nicht ausgemacht. Denn obwohl es sich hier um eine doch eher zierliche Ausführung mit einem Gesamtgewicht von ca. 30 Kg handelt, ist vor der Montage eine statische Berechnung des Vordaches notwendig.

Leider konnte noch kein Statiker gefunden werden, der sich dieser Aufgabe angenommen hätte. Das kann zum einen an der geringen Größe des Auftrages liegen. Ein anderer Grund mag sein, dass es von dem Gebäude keine Unterlagen gibt, auf die ein Statiker zurück greifen könnte. Wie dem auch sei – ohne eine statische Bescheinigung gibt es erst einmal keinen Umzug. Dabei soll die Berechnung nicht kostenlos erfolgen, auch wenn sich die Lebenshilfe darüber freuen würde. Wir wäre froh jemanden zu finden, der sich der Sache annehmen würde, damit im kommenden Frühjahr unsere Lilly ihren Platz auf dem Dach einnehmen kann. so Krystian Waletzko von der Lebenshilfe. Wer die Lebenshilfe bei dieser Sache unterstützen möchte, kann sich telefonisch unter 0231 / 13889 – 111 direkt mit Krystian Waletzko in Verbindung setzen.

Seit 2006 veröffentlicht die Lebenshilfe Dortmund ein Magazin mit dem Titel Nix wie raus!. In diesem Heft, das immer am Ende des Vorjahres kostenlos verschickt und verteilt wird sowie in der Geschäftsstelle am Brüderweg 22–24 zur Mitnahme bereit liegt, sind alle bis zum Redaktionsschluss feststehenden Angebote der Lebenshilfe Dortmund für Menschen mit und ohne Behinderung zusammengefasst. p>
Seit Montag, 07.12.2009, gibt es nun das neue Heft Nix wie raus! 2010 (Auflage 5.000 Stück). Die Palette der im Magazin gelisteten und beschriebenen Angebote ist vielfältig: Sie reicht von Ausflügen über Ferienfreizeiten bis hin zu Beratungs- oder Kursangeboten. p>
Einen sehr wichtigen Part nimmt seit einigen Jahren die Ankündigung des Oster- und Sommer-Ferienspaßes ein. Denn die Plätze im Ferienspaß sind begrenzt und die Anmeldung nur bis zu den im Heft genannten Terminen mit dem ebenfalls im Heft enthaltenen Anmeldebogen möglich. Aber auch die Ferienfreizeiten, von denen es in 2010 insgesamt fünf geben wird, werden rege in Anspruch genommen und sind schnell ausgebucht. Dabei kommt es bei den Anmeldungen zu den einzelnen Aktivitäten nicht unbedingt nur auf Schnelligkeit an. Es ist zwar immer gut sich frühzeitig anzumelden, um die Anmeldefristen nicht zu verpassen. Die Veranstaltungsteams achten aber darauf, dass eine Gruppe – ob bei Ferienfreizeiten, Ausflügen oder Kursen – möglichst homogen zusammengesetzt ist, so dass die teilnehmenden Personen Spaß an der Veranstaltung haben und alle auf ihre Kosten kommen. p>

Ende des Jahres wird das Heft Nix wie raus! 2010 als PDF zur Ansicht und zum Download auf die Homepage der Lebenshilfe gestellt. Wer also bis dahin kein Heft erhalten hat oder noch nicht dazu gekommen ist sich eins in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Dortmund am Brüderweg abzuholen, kann sich Ende Dezember im Internet über die Angebote informieren. Das Magazin wird dann auch das komplette Jahr 2010 auf der Homepage verbleiben.

Am 18.11.2008 erfolgte der erste Spatenstich – genau 14 Monate später beziehen die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal ihre neue Wohn- bzw. Arbeitsstätte Am Schloßpark. Wobei es sich bei dem Einzug um einen Umzug handelt. Denn der Neubau war notwendig geworden, weil die alte Wohnstätte in der Kösterstraße aufgrund der baulichen Gegebenheiten vielen Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann. So verfügt beispielsweise das dreistöckige Gebäude über keinen Fahrstuhl, der in den nächsten Jahren mit erheblichem Aufwand hätte eingebaut werden müssen.

Mit dem neuen zweigeschossigen Bau hat die Lebenshilfe Dortmund die Voraussetzungen geschaffen, um auf die zukünftige Bewohnerstruktur mit mehr älteren Menschen mit Behinderungen und den zu erwartenden steigenden Hilfebedarfen insbesondere im pflegerischen Bereich reagieren zu können. So verfügt der Neubau selbstverständlich über einen Fahrstuhl, sowie über zwei geräumige Pflegebäder. Die Anzahl der Zimmer erhöhte sich von 18 auf 24, von denen acht rollstuhlgerecht eingerichtet wurden.

Im Rahmen der Einweihung am 14.11.2009, bei u.a. Reinhardt Liebig (Abteilungsleiter der LWL–Behindertenhilfe Westfalen) und Jörg Süßhardt (stellv. Amtsleiter des Sozialamtes) einige Grußworte sprachen, übergab Jens Krüger als bauleitender Architekt dem Leiter der Wohnstätte Karl-Heinz Schmidt einen symbolischen goldenen Schlüssel für sein neues Haus. Jetzt ist es an Herrn Schmidt sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern das neue Gebäude, welches von dem Architekten Marcus Patrias entworfen und geplant wurde, mit seinen vielen Fensterfronten, dem Licht durchfluteten Innenhof und dem großzügigen Außengelände mit Leben zu füllen.

Auf den Tag genau vor 14 Monaten meldete die Lebenshilfe Dortmund den Baubeginn von einer neuen Wohnstätte in Dortmund–Bodelschwingh. Es handelt sich dabei um einen Ersatzbau, da das alte Gebäude in der Kösterstraße baulich den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann. Nun ist es endlich so weit: Die Wohnstätte Am Schloßpark wird am Samstag, 14.11.2009, eingeweiht. Um 11.00 Uhr beginnt die offizielle Zeremonie, in der das neue Gebäude Am Schloßpark 47 an den Wohnstättenleiter Karl–Heinz Schmidt und die Bewohner, vertreten durch den Bewohnerbeirat, übergeben wird. Am 18.11.2009 heißt es dann für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal: Sachen packen und umziehen ins neue Haus!
Die zweigeschossige Wohnstätte bietet 24 Menschen mit Behinderungen Platz. Von den 24 Einzelzimmern sind acht rollstuhlgerecht eingerichtet. Aufgeteilt ist das Haus in drei Achterwohngruppen. Das Zentrum jeder Wohngruppe bilden der gemeinsame Wohnraum und die räumlich davon abgeschlossene große Essküche. Mit seinen vielen Fensterfronten und dem großen Innenhof ist das neue Gebäude sehr hell, freundlich und geräumig geworden.
Andreas Schwohnke, Geschäftsführer der Lebenshilfe Dortmund, ist sich sicher, dass mit dem Neubau eine Wohnstätte errichtet worden ist, die den zukünftigen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht wird. Hierfür musste die Lebenshilfe Dortmund neben den Zuschüssen der Stiftung des Landes NRW für Wohlfahrtspflege und der Aktion Mensch auch eine Menge Eigenmittel in die Hand nehmen. Denn mit Baukosten in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro handelt es sich um eine enorme Investition, die hier getätigt wurde.

Das Filmfestival ueber Macht ist im Rahmen einer Filmtournee von Januar 2009 bis Herbst 2009 in 120 deutschen Städten zu Gast. 13 Dokumentarfilme regen zum Nachdenken an über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung. Rund 30 bundesweite und mehr als 1.000 regionale Verbände und Organisationen der Zivilgesellschaft sind beteiligt, die in den 120 Städten Publikumsdiskussionen und Filmgespräche zu jeder Vorführung organisieren. Damit will das Festival die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Initiativen und das Engagement von Ehrenamtlern fördern.

Jede Woche spielt das Programm des Filmfestivals in anderen Städten. In der Zeit 29.10. – 08.11.2009 gastiert das Filmfestival im Lichtspiel und Kunsttheater Schauburg, Brückstraße 66 in Dortmund. Am 30.10.2009 wird um 20 Uhr der Film Ihr Name ist Sabine gezeigt, bei dem die Lebenshilfe Dortmund neben dem Autismus–Therapie–Zentrum Dortmund und Hagen lokaler Partner ist. Alle hier im Artikel abgebildeten Fotos zeigen Szenen aus diesem Film. Vor dem Start des Filmes besteht die Möglichkeit an einer Einführung zum Thema des Films teilzunehmen, die im Foyer der Schauburg statt finden wird. Anwesend sein werden die örtlichen Veranstalter des Festivals und die lokalen Partner.

Der Film Ihr Name ist Sabine erzählt die Geschichte der Schwertern Sabine und Sandrine Bonnaire auf eine ganz besondere Weise. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Ihre erste Arbeit als Regisseurin hat sie ganz ihrer Schwester gewidmet. Ihr Film erzählt, wie das ursprünglich quirlige Mädchen in eine emotionale Krise stürzt und in die Psychiatrie eingewiesen wird. Sabine wird massiv mit Psychopharmaka behandelt – fünf Jahre lang. Danach sind ihre kreativen Fähigkeiten und persönliche Ausdruckskraft nahezu zerstört. Heute lebt sie in einer Wohngruppe in der französischen Provinz, die mit Hilfe ihrer Schwester aufgebaut wurde. Hier lernt Sabine neu leben.

Bereits am 22.10.2009 findet um 13 Uhr eine Pressekonferenz in der Schauburg statt. Hier besteht die Möglichkeit sich schon vorab über das Filmfestival zu informieren. Ausführliche Informationen erhält man auch im Internet unter www.ueber–macht.de.

Tolle Stimmung, tolle Party, tolle Location! - Das war die einhellige Meinung aller Beteiligten der Lebenshilfe Dortmund, als kurz nach Mitternacht die letzten Gäste der Single-Disco für Menschen mit Behinderung die Halle des FZW in Dortmund verlassen hatten und es ans Aufräumen ging.
Die mit rund 600 Gästen (davon ca. 500 Menschen mit Behinderung) sehr gut besuchte Veranstaltung war von Beginn an ein voller Erfolg. Ganze Gruppen reisten mit Bussen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, Bochum, dem Märkischen Kreis, Olfen ... an, so dass es am Eingang zu einigen Staus kam.

Ohne lange Anlaufzeit begaben sich die ersten Gäste direkt von der Kasse in die Halle, wo sie sich DJ Lars und seinem Mix aus Partyhits nicht entziehen konnten und auf die Tanzfläche strömten. Nachdem DJ Lars eine Stunde lang die Stimmung aufgeheizt hatte, begrüßten Daniela Rolle (Projektleiterin der Lebenshilfe Dortmund) und Alexander Rupprecht von den Wirtschaftsjunioren die begeisterten Gäste und kündigten das Highlight des Abends an: Den Live-Auftritt von Matthias Kasche Kartner. Und der hatte es wirklich in sich! Kasche sang und alle klatschten oder sangen mit. Die Stimmung war am Ende des Auftritts so gut, dass Matthias Kartner über das geplante Set hinaus improvisieren und weiter Zugaben geben musste. Danach übernahm DJ Lars wieder das Programm und schaffte es, die Partylaune weiterhin hoch zu halten, so dass viele der Gäste bis zum offiziellen Schluss um Mitternacht blieben.
Dass diese Single-Disco für Menschen mit Behinderung ein solcher Erfolg wurde, ist dem ehrenamtlichen Einsatz und der Unterstützung vieler Menschen, Institutionen und Unternehmen zu verdanken. Zum einen wäre da das FZW, das der Lebenshilfe Dortmund so kurz nach Neueröffnung die neuen Räume zur Verfügung stellte. Diese tolle Location hat sicher das Zeug, zukünftig ein Glanzpunkt in Dortmund und über die Stadtgrenzen hinaus zu werden.

Weiterhin wäre da das Engagement der Wirtschaftsjunioren Dortmund/Kreis Unna/Hamm zu nennen, die in der Organisationsphase und auch während der Party mit vielen ehrenamtlichen HelferInnen dabei waren. Nicht vergessen werden darf das Dortmunder Kreativnetzwerk 51°Nord, das nicht nur das Design der Plakate und Flyer gestaltet hat, sondern mit den beiden Fotografen Jan Schmitz und Peter Lutz zwei Profis abgestellt hatte, die Fotos für die Single-Steckbriefe gemacht haben. Und bei dem Andrang, der in der Foto-Ecke herrschte, hatten die beiden sicher einen der härtesten Jobs des Abends. So könnte man die Aufzählung weiter fortsetzen (z.B. mit der Fotografin Sonja Weller, die Fotos von der Veranstaltung gemacht und uns auch für diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat), aber das würde den Rahmen einer kurzen Rückschau wohl sprengen.
Die Lebenshilfe Dortmund bedankt sich noch einmal ausdrücklich bei allen Menschen, die sich im Rahmen der Veranstaltung ehrenamtlich engagiert haben (als Flirt-Engel, an der Kasse, am Merchandising-Stand ...) und wünscht sich im nächsten Jahr eine solche Veranstaltung am gleichen Ort noch einmal veranstalten zu können.
Auf dem Weg in eine Ferienfreizeit der Lebenshilfe Dortmund gab
es am 20. Juli 2007 einen schweren Autounfall. Dabei wurde unsere
Mitarbeiterin Anna Chachaj schwer verletzt.
Die Folgen des Unfalls sind kaum zu beschreiben.
Für Anna gibt es keine Aussicht auf Heilung. Anna bleibt
nach diesem Unfall von den Schultern abwärts gelähmt.
Anna ist 26 Jahre alt und stand kurz vor der Beendigung ihres Studiums an der Uni Dortmund. Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitete Anna für die Lebenshilfe Dortmund und hat hier Kinder und junge Erwachsene Menschen mit Behinderung begleitet. Am 20. Juli passierte das unfassbare. Anna saß als Beifahrerin in einem 9-Sitzer Bus, als kurz vor dem Freizeitziel plötzlich ein Reifen platzte. Der Wagen kam ins Schleudern und überschlug sich. Die weiteren Insassen wurden z.T. nur leicht verletzt, Anna hatte es aber viel schlimmer getroffen. Die spätere Diagnose war niederschmetternd. Anna wird von den Schultern abwärts gelähmt bleiben.
Auch heute hat Anna nicht den Mut verloren und sich nicht aufgegeben. Anna wollte mit ihrer Arbeit Menschen mit Behinderungen helfen mit ihrem Handicap zu leben und hat nach dem Unfall so folgenschwere Verletzungen erlitten, die sie nun selbst zu einer hilfebedürftigen jungen Frau machen.
Neben der seelischen und psychischen Belastung, der Anna ausgesetzt ist,
fehlt es auch an notwendigen finanziellen Mitteln. Anna lebte bislang im
4. Stock in einem Altbau. Umzug, behindertengerechte Einrichtung und ein
Mindestmaß an Mobilität verursachen enorme Kosten. Bitte helfen
Sie uns hier das Möglichste zu tun. Jeder Cent zählt!
Spendenkonto:
381 000 265
Sparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99
Stichwort: Anna
Bis Ende Oktober ist es uns gelungen, mit Ihnen gemeinsam knapp 10.000,00 Euro
für Anna zu sammeln. Hierfür möchten wir uns im Namen von Anna,
ihrem Freund Patrick, der seit dem Unfall nahezu kontinuierlich bei Anna im
Krankenhaus in Hamburg ist, und Annas Familie ganz herzlich bedanken.
Seit Juli kämpft Anna täglich um kleine Fortschritte. Mit 26 Jahren
hat sie sich noch lange nicht mit ihrem Schicksal abgefunden.
So konnten durch professionelle Unterstützung und kontinuierliches
Training Restfunktionen der Unterarmmuskulatur aktiviert werden. Diese gilt
es nun auszubauen, damit Anna mit intensivem Training langfristig einige Dinge wie
Zähneputzen oder Essen entsprechend vorbereiteter Mahlzeiten weitgehend
selbstständig bewältigen kann.
Wir drücken Anna die Daumen, dass sie noch viele kleine Fortschritte erreicht.
So wie Kontinuität im täglichen Training ist auch Kontinuität in
der Unterstützung besonders wichtig. Bitte helfen Sie uns auch weiterhin
Anna zu unterstützen.
Spendenkonto:
381 000 265
Sparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99
Stichwort: Anna
DANKE