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Stationäres Einzelwohnen
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Das stationäre Einzelwohnen ist eine Wohnform, die sich in besonderen Maßen von der klassischen stationären Betreuung in der Wohnstätte abgrenzt, jedoch keine ambulante Wohnform darstellt. Vielmehr ist sie eine Betreuungsform, die genau dieses Spannungsfeld zwischen stationär und ambulant wagt.
Die Wohnstätte „Am Schloßpark“ hat für das stationäre Einzelwohnen derzeit eine Wohnung in Dortmund-Westerfilde angemietet. Hier kann ein/eine Bewohner/in im Rahmen des stationären Einzelwohnens betreut werden. Ziel des stationären Einzelwohnens ist eine Entlassung des/der Bewohners/in in eine ambulante Wohnform. Hierbei wird versucht dem/der Bewohner/in in einem intensiven Betreuungs- und Förderungssetting bei dem Erwerb noch fehlender Kompetenzen zu helfen und ihn/sie zu unterstützen.
Voraussetzungen
- Die Wohnung in Dortmund-Westerfilde ist fußläufig von der Wohnstätte aus erreichbar. Das stationäre Einzelwohnen ist an die Wohnstätte angebunden. Die dort lebenden Bewohner sind Bewohner der Wohnstätte. Im Notfall können sich die Bewohner in der Wohnstätte jederzeit Hilfe holen und an Angeboten teilnehmen. Eine nächtliche Rufbereitschaft wird durch die Wohnstätte sichergestellt.
- Die Mitarbeiter des stationärem Einzelwohnens sind in konzeptionelle Überlegungen der Wohnstätte sowie separaten Teamgesprächen (alle 14 Tage mit Leitung) eingebunden.
- Die angemietete Wohnung bietet unter realen Bedingungen die Möglichkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen zur Verselbständigung zu trainieren und einzuüben.
Betreuungskonzept
- Jeder Bewohner/in im stationären Einzelwohnen erhält eine an seinen/ihren Ressourcen orientierte Betreuungsplanung. Anhand der Betreuungsplanung ergeben sich individuelle Zielvorstellungen, die im Rahmen einer intensiven Betreuung möglichst realisiert werden sollen.
- Im Rahmen des stationären Einzelwohnens werden feste Fachkräfte eingesetzt, die eine kontinuierlichen Betreuungsverlauf sicherstellen und den Bewohnern ein hohes Maß an Sicherheit und Ansprache bieten. In Absprache der Lebenssituation des/der Bewohners/in wird eine tägliche Betreuung sichergestellt.
- Alle Aufgaben des alltäglichen Lebens, z.B. einkaufen, putzen etc., werden von dem/der Bewohner/in in Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter erledigt.
- Von Beginn an wird auf eine spätere ambulante Betreuungsform hingearbeitet. Parallel kann z.B. mit einem Angebot der Wohnschule der Lebenshilfe Ambulante Dienste kooperiert werden.
- Die Mitarbeiter unterstützen den/die Bewohner/in im übergang zu einer ambulanten Wohnform.
- Die Mitarbeiter simulieren unter nahezu realen Bedingungen eine möglichst selbständige und eigenverantwortliche Lebensgestaltung des/der Bewohners/in. Der/Die Bewohner/in erfährt hierbei nach dem heilpädagogischen Dreisatz Hilfe. Das bedeutet:
1. Was ein Bewohner alleine kann, macht er alleine.
2. Was ein Bewohner nicht alleine kann, kann er lernen.
3. Was ein Bewohner zurzeit nicht kann und zurzeit nicht lernen kann, wird für ihn in Anwesenheit des Bewohners übernommen.
- Der/Die Bewohner/in im stationären Einzelwohnen soll eine Beschäftigung in der WfbM, dem freien Arbeitsmarkt oder einer Praktikumsstelle haben. Sollte noch keine Beschäftigung bestehen, unterstützen die Mitarbeiter den/die Bewohner/in in einer Vermittlung einer Arbeitsstelle.
Haben Sie Interesse oder noch Fragen? Dann sprechen Sie uns an! Sie erreichen uns wie folgt:
Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Dortmund e.V.
Wohnstätte „Am Schloßpark“
Am Schloßpark 47
44357 Dortmund
Tel.: (0231) 370014
Fax: (0231) 370787
E-Mail:
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Aufzüge sind vorhanden.