Spendenticker für den Ferienspaß 2010: 3524 Euro
In den Herbstferien fährt die Lebenshilfe vom 09.10. bis 23.10.2010 in das mittelalterliche Städtchen Mühlhausen in Thüringen. Dort – im Herzen des historischen Stadtkerns – liegt AntoniQ. Die Freizeitgruppe wird ihre Ferien in dem rustikal und äußerst gemütlich eingerichteten barrierefreien Haus Moritz verbringen. Insgesamt können 12 Personen an der Ferienfreizeit teilnehmen. Derzeit sind noch zwei Plätze mit einer 1:1–Betreuung frei. Wer Interesse hat und sich anmelden möchte, kann dies ab dem 06.09.2010 tun bei:
Frau Hildebrandt, Telefon: 0231/13889–125Nachdem der Start aufgrund der sich lange hinziehenden Sanierungsarbeiten des Schwimmbades immer wieder verschoben werden musste, ist es am Freitag, 03.09.2010 endlich so weit: Die Schwimmgruppe trifft sich wieder zu den gewohnten Zeiten. Interessierte, die sich nachträglich der Schwimmgruppe anschließen möchten, können sich ab dem 06.09.2010 melden bei:
Frau Hildebrandt, Telefon: 0231/13889–125

Die Lebenshilfe Dortmund fieberte schon seit einiger Zeit dem Kumpeltag am 19.09.2010 in Oer–Erkenschwick entgegen. Dort sollten die inzwischen mehr als 60 Pütthemden ausgestellt werden, die im Rahmen des Tandemprojektes Kunstdialog von Mensch zu Mensch von Menschen mit und ohne Behinderung gestaltet wurden. Und natürlich war auch ein Besuch der Ausstellung geplant. Doch leider wird es den Kumpeltag – zumindest an diesem Tag und an dem geplanten Ort – nicht geben. Mit der nachfolgenden Pressemitteilung vom 18.08.2010 wurde die Veranstaltung bis auf Weiteres abgesagt:
Eine weitere Großveranstaltung, der Kumpeltag der Lebenshilfe, muss auf Grund von Sicherheitsbedenken auf dem vorgesehenen Zechengelände in Oer–Erkenschwick abgesagt werden. Die Veranstalter prüfen nun verschiedene Alternativen, um den weltweit größten Skulpturenpark und das geplante Bühnenprogramm zu einem anderen Termin und an einem anderen Ort stattfinden lassen zu können.
Sicherheit geht eben vor!, da waren sich die Stadt Oer–Erkenschwick und die Veranstalter sehr schnell einig. Rund 10.000 Menschen mit und ohne Behinderung sollten am Sonntag, den 19. September gemeinsam auf dem alten Zechengelände in Oer–Erkenschwick den weltweit größten Skulpturenpark und das bunte Bühnenprogramm u.a. mit Thomas Godoj bewundern können. Nun sind die Veranstalter auf der Suche nach Alternativen – sowohl terminlich als auch räumlich. Wir sind es den vielen Künstlern mit und ohne Behinderung, die die rund 1.000 Exponate gestaltet haben, schuldig, uns nach Ausweichmöglichkeiten umzusehen.

Jetzt heißt es abwarten, ob sich doch noch ein geeigneter Ort findet, um all die entstandenen Kunstwerke präsentieren zu können. In der Zwischenzeit können die Pütthemden weiterhin in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Dortmund im Brüderweg bewundert werden.

Seit dem 02.08.2010 findet der diesjährige Sommerferienspaß der Lebenshilfe Dortmund in der Schule am Marsbruch in Dortmund–Aplerbeck statt. In dieser Woche steht eine besondere Aktivität auf dem Programm. In Zusammenarbeit und unter der Leitung der Künstlerin und Kunsttherapeutin Jennifer Weng wird eine Aktion durchgeführt, die das Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 aufgreift und mit integrativen Aspekten vereint. Menschen mit und ohne Behinderung gestalten als künstlerisches Tandem ein Pütthemd, das traditionelle Arbeitshemd der Bergleute, das – zu diesem Zweck aus Papier hergestellt – die Bildfläche des künstlerischen Treffens ist.

Dieses außergewöhnliche Angebot war ein zusätzlicher Anreiz für Klaus Burkholz und Jens Heinke vom Familien–Projekt sowie Gerd Fritsch vom Sozialamt der Stadt Dortmund, um dem Ferienspaß, der als Angebot über die Stadtgrenzen hinaus viel Beachtung findet und Dortmund als Familienstadt hervorhebt, einen Besuch abzustatten. Alle drei folgten aber auch so gern der Einladung von Lebenshilfe–Geschäftsführer Andreas Schwohnke, damit sie sich vor Ort ein Bild über das seit 2006 bestehende Angebot zur Tagesbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung machen. Corinna Leine vom FuD der Lebenshilfe führte die Gäste durch die Räumlichkeiten der LWL–Schule und beantwortete alle Fragen.

Nach dem Rundgang stand für die Herren von der Stadt Dortmund und Andreas Schwohnke Kunst auf dem Programm. Kaum hatten sie den für die Kunstaktion vorbereiteten Raum betreten, wurden sie von Jennifer Weng eingewiesen und umgehend in das Projekt integriert. Anfangs waren die beteiligten Kinder und Jugendlichen mit Behinderung noch ein wenig zurückhaltend. Schließlich sind nicht jeden Tag so viele ältere Erwachsene zu Besuch. Doch nach den ersten Pinselstrichen wurde die Zurückhaltung rasch abgelegt und der eine oder andere Knirps übernahm ganz schnell das Kommando. Der weiß aber genau was er will und was nicht., so Gerd Fritsch, der gemeinsam mit einem behinderten Jungen und seiner Betreuerin ein Pütthemd gestaltet hat.

Insgesamt sind innerhalb von einer Stunde sechs vielfältige Pütthemden entstanden, die gemeinsam mit den bereits im Rahmen von anderen Aktionen gefertigten Hemden am 19.09.2010 am Kumpeltag auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald in Oer–Erkenschwick ausgestellt werden. Da werde ich dann mal hinfahren müssen, um mein Hemd noch einmal bewundern zu können.“, erklärte Klaus Burkholz, der in einer Gemeinschaftsproduktion mit Jens Heinke, Corinna Leine und zwei Kindern ein buntes Flower–Power–Hemd als Ergebnis vorweisen konnte. Am Ende waren sich alle einig: Die Sache hat richtig Spaß gemacht!

Am Samstag, 07.08.2010 beteiligten sich die Wirtschaftsjunioren der IHK zu Dortmund aktiv am Tandemprojekt der Lebenshilfe Dortmund Kunstdialog von Mensch zu Mensch. Bei der Malaktion werden symbolische Papier–Pütthemden gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderung künstlerisch gestaltet und anschließend über original Zechenhaken gehängt. An der samstäglichen Aktion nahmen insgesamt elf Wirtschaftsjunioren und neun Menschen mit Behinderung teil, die gemeinsam 9 bunte, vielfältige Pütthemden anfertigten. Auch diese Einzelstücke werden Teil der großen Ausstellung sein, die am sogenannten Kumpeltag am 19.09.2010 auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald in Oer–Erkenschwick stattfinden wird. Dort sollen insgesamt 1.000 Zechenhaken ausgestellt werden. Allein die Lebenshilfe Dortmund wird mit 100 Pütthemden vertreten sein.

Mit der Aktion verknüpften die Wirtschaftsjunioren und die Lebenshilfe Dortmund künstlerisch die Themen Kulturhauptstadt RUHR.2010, Strukturwandel der Region und soziales Engagement. Alexander Rupprecht, Leiter des Ressorts Soziales bei den Wirtschaftsjunioren, erklärte: Die Zusammenarbeit mit den behinderten Menschen ist eine schöne individuelle Erfahrung und hilft uns auch für andere soziale Projekte. Angeleitet und koordiniert wurde die Aktion von der Kunsttherapeutin Jennifer Weng.
Es war nicht das erste Mal, dass die jungen Unternehmer und Führungskräfte die Lebenshilfe Dortmund unterstützt haben. In der Vergangenheit gab es bereits gemeinsame Aktivitäten. Und auch in diesem wird es noch mehrfach zu einer Zusammenarbeit kommen – beispielsweise bei der Organisation und Durchführung einer großen Single–Disco für Menschen mit Behinderung am 24.09.2010 im FZW Dortmund.

Der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte der Lebenshilfe Dortmund am Freitag, 30.07.2010, optimale Bedingungen für die zweite Auflage der Sommer–Disco im Westfalenpark. Wie im vergangenen Jahr fand in den Räumen des Restaurant–Café Auszeit, Florianstraße 2–4, in Dortmund die Sommer–Auszeit–Party für Menschen mit Behinderung und ihre Freunde als eine Art Juicy Beats Vorprogramm statt.
Erneut sorgten Carsten Helmich, Geschäftsführer der Popmodern Veranstaltungs GmbH und Organisator des Juicy Beats Festivals, und Andreas Gerbig von Gastro & Events und Betreiber des Auszeit für hervorragende Rahmenbedingungen. Sie überließen der Lebenshilfe kostenlos die Nutzung der für Juicy Beats bereits vorbereiteten Technik und Räume des Gastro–Betriebes. Dank dieser tollen Organisation im Vorfeld und der Unterstützung des professionellen Thekenpersonals des Auszeit konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe ganz auf den Ablauf der Party konzentrieren.

So war es kein Wunder, dass auch in diesem Jahr in der Zeit von 18.00 – 22.00 Uhr eine hervorragende Stimmung im und um das Auszeit herrschte. Im Innenbereich wurde zu heißen Disco–Hits getanzt und gefeiert. Den Außenbereich mit Sandstrand und cooler Strandatmosphäre nutzen viele der Besucher um in Ruhe etwas zu essen und zu trinken oder mal eine Tanzpause einzulegen.
Glücklich war die Lebenshilfe Dortmund insbesondere über den selbstverständlichen Umgang mit dieser Veranstaltung in diesem Jahr. Auf die Anfrage, ob denn die Möglichkeit bestünde nach 2009 nochmals eine solche Party zu veranstalten, reagierten Carsten Helmich und Andreas Gerbig mit der Aussage: „Das haben wir doch schon fest eingeplant!“ Sie waren über die Frage fast ein wenig erstaunt. Denn für beide war lange klar, dass es auch 2010 die Sommer–Auszeit–Party der Lebenshilfe Dortmund geben wird. Mit so viel selbstverständliche Unterstützung macht die Organisation einer solchen Veranstaltung noch mehr Spaß. Die Lebenshilfe sagt vielen Dank!
Gerne wollen wir interessierte Einsatzkräfte zum FuD–Stammtisch einladen. In entspannter Atmosphäre soll Gelegenheit gegeben werden sowohl mit anderen Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen als auch mit den MitarbeiterInnen des FuD, die den Stammtisch begleiten.
Für die Planung wäre es gut, wenn Sie sich telefonisch für den jeweiligen Stammtisch anmelden. Der Stammtisch findet in den Räumen der Lebenshilfe im Brüderweg 22–24 statt.
Bitte melden Sie sich unter der folgenden Rufnummer an: 0231 / 13 88 9 – 104. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!
Termine Stammtisch 2010:

Vor mehr als einem Jahr, am 20.07.2007, verunglückte unsere
studentische Mitarbeiterin Anna Chachaj auf dem Weg in eine
Lebenshilfe-Freizeit.
Seitdem ist Anna von den Schultern an
querschnittsgelähmt,
d.h. sie verfügt noch
über Restfunktionen in den Armen, kann aber
z.B. nicht mit den
Händen greifen. Damit ist Anna auf ständige Hilfe und
Unterstützung angewiesen.
Ende April ist Anna aus dem Krankenhaus in Hamburg entlassen worden.
Nach einem vorübergehenden Aufenthalt bei ihrer Familie wohnt
sie nun seit Ende Juni mit ihrem Freund Patrick in ihrer eigenen Wohnung
in Wesel.
Viele Menschen aus dem privaten Umfeld der beiden sowie aus dem Umfeld der
Lebenshilfe Dortmund haben an Annas Geschichte Anteil genommen und sie mit
Spenden unterstützt. Hierfür bedanken wir uns, vor allem auch im Namen
von Anna und Patrick, ganz herzlich. Die Spenden haben wesentlich bei der
Einrichtung der rollstuhlgerechten Wohnung geholfen. Die Einrichtung ist zwar
bereits weit fortgeschritten, aber noch lange nicht abgeschlossen. So zeigen
sich viele Probleme und Notwendigkeiten erst im praktischen Lebensalltag,
so dass Anna auch weiterhin auf vielfältige finanzielle Unterstützung
angewiesen sein wird. Bis heute gehen bei uns immer noch Spenden für Anna
ein und wir würden uns sehr freuen, wenn dies noch lange andauern würde.
Trotz dieses radikalen Einschnitts in ihrem Leben und aller damit verbunden
psychischen Tiefen schaut Anna optimistisch nach vorne. Sie plant zur Zeit die
Beendigung ihres Studiums, wozu ihr lediglich noch eine Prüfung fehlt.
Im Anschluss daran möchte sie das Referendariat beginnen. Wir wünschen
Anna, dass es ihr gelingt, alle damit verbunden Barrieren (Geht das in Teilzeit?
Wie geht das mit einem pflegefreien Zeitfenster von drei Stunden im Schulalltag?, ...)
zu überwinden und einen Einstieg in ihren Wunschberuf zu schaffen.
Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen Spendern und bitten Sie,
uns auch weiterhin dabei zu helfen Anna zu unterstützen.
Weitere Informationen finden sie
hier.
Wir danken unserem Sponsor internetwire.