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Ferienspass

Seit 2006 gibt es bei der Lebenshilfe Dortmund den Ferienspass. Angestossen von Eltern im Rahmen einer Zukunftswerkstatt in 2005 haben wir uns gemeinsam mit der Stadt Dortmund auf den Weg gemacht, eine Ganztagsbetreuung in einem Teil der Sommerferien auf die Beine zu stellen.

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Gestartet mit zwei Wochen in den Sommerferien wurde bereits in 2007 das Angebot um eine Woche in den Sommer- und eine Woche in den Osterferien erweitert. Seit 2008 besteht das heutige Angebot von drei Wochen in den Sommer- und zwei Wochen in den Osterferien. In 2009 hat die Stadt Dortmund entschieden, den Ferienspass dauerhaft zu unterstützen. 

Grundlage dieser Entscheidung war eine Darstellung des bis dahin Erreichten:

Konzept

Mit dem Ferienspaß gibt es seit Sommer 2006 eine Tagesbetreuung in den Ferien, die von der Lebenshilfe in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt und dem Familien-Projekt der Stadt Dortmund konzipiert wurde und speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ausgerichtet ist. Der Ferienspaß ist ein Angebots-Baustein in einem Netzwerk umfassender Hilfe. Es entlastet die Eltern von Kindern mit Behinderung in den Ferienzeiten (Stichwort: Familie und Beruf verbinden) und bietet zugleich den Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit, in den Ferien Abstand vom Alltag zu erfahren, Spaß zu haben und etwas zu erleben. 

Neben der notwendigen Sicherstellung von Versorgung und Pflege wird eine bunte Ferienwelt für die Teilnehmer/innen gestaltet. Ein Programm mit verschiedensten Angeboten, die vor allem Spaß und Freude bereiten: unterschiedlichste Kreativ- und Bewegungsangebote, anregende Sinnes- und Gruppenerfahrungen, aber auch die Möglichkeit einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Wichtig ist es, mit den Kindern dort zu sein, wo auch andere Menschen und insbesondere Kinder sind, z. B. im Schwimmbad, auf dem Spielplatz, in der Eisdiele ...

Ziele

Ziel ist es, ein reichhaltiges und buntes Ferienangebot zu schaffen, das die Kinder und Jugendlichen in eine Welt des Erlebens, der Freude und der Gemeinschaft entführt. Denn auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung wollen in den Ferien Abstand vom Alltag erfahren, Spaß haben, etwas erleben und „mittendrin“ sein. Und letztendlich haben Kinder und Jugendliche mit Behinderung genauso lange Ferien wie alle anderen Kinder auch. Schwerstmehrfachbehinderte oder sehr stark beeinträchtigte Kinder und Jugendliche finden oftmals nur schwer ein für sie passendes Angebot.

Viele bestehende Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung sind zudem mit Barrieren verbunden. Sie können oftmals nicht einfach von einem Ort zum anderen gelangen. Um mitmachen oder teilhaben zu können, brauchen sie individuelle Unterstützung und Pflege. Der Ferienspaß ist ein solches Angebot, das den individuellen Unterstützungsbedarf der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen bei der Auswahl und Durchführung der Aktivitäten berücksichtigt. Dabei ist aufgrund der Schwere der Behinderungen bei den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine 1:1-Betreuung unerlässliche Voraussetzung. Um diese sicherzustellen, ist das Projekt über die Elternbeiträge hinaus auf Spenden und Zuschüsse angewiesen. 

Entwicklung

Bei Angebot und Nachfrage hat der Ferienspaß in kurzer Zeit eine rasante Entwicklung vollzogen. Im Jahr 2006 bestand das Angebot noch ausschließlich aus einem zweiwöchigen Sommerferienspaß, an dem insgesamt 34 Kinder und Jugendliche mit Behinderung und 21 Betreuer/innen teilnahmen.
Bereits in 2007 wurde das Angebot erheblich ausgeweitet und bestand aus einer Woche Oster- und drei Wochen Sommerferienspaß. Die Teilnehmerzahl stieg auf 63, die der Betreuer/innen auf 50. Seit 2008 gibt es nun den zweiwöchigen Oster- und den dreiwöchigen Sommerferienspaß. Durchschnittlich nehmen jährlich 76 Kinder und Jugendliche am Ferienspaß teil. Die Zahl der Betreuer und Betreuerinnen richtet sich nach der Schwere der Behinderungen der Teilnehmenden (i. d. R. 1:1).

Sicht der Eltern

Die Bedeutung des Ferienspaßes geht für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit Behinderung sowie deren Eltern weit über die nüchternen Zahlen und Fakten hinaus. Der Ferienspaß ist für viele ein fester Bestandteil der Jahresplanung geworden.

Nachstehend ein Zitat von Frau Uta S., einer Mutter, die ihren Sohn regelmäßig beim Ferienspaß anmeldet:

„Die Lebenshilfe hat mit dem Ferienspaß ein in Dortmund dringend benötigtes Ferienangebot für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung geschaffen.
Das Programm wird von hoch motivierten Mitarbeitern und Betreuern auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zugeschnitten und von den Teilnehmern mit Spaß erlebt. Mein Sohn freut sich schon auf die nächsten Ferien und auf ‚seinen Platz‘ beim Ferienspaß.
Der Ferienspaß hilft mir als berufstätige Mutter eines beeinträchtigten Kindes ein großes Problem zu lösen, nämlich meinen Sohn während der unterrichtsfreien Zeit, (inkl. beweglicher Ferientage, Lehrerfortbildungen etc.) circa 14 Wochen im Jahr, betreut zu wissen. Ich meine damit nicht, ihn nur zu beaufsichtigen, sondern ihn mit Jugendlichen seinesgleichen zusammen zu wissen, mit denen er gemeinsam etwas unternimmt. Das ist für ihn sehr wichtig, da er außerhalb der Schule kaum Kontakte hat.“

Die zahlenmäßige Entwicklung des Ferienspasses von 2006 bis 2011 finden Sie hier:Ferienspass 2006 - 2011 in Zahlen

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