A.D.Le.R - Rettungskette neu denken
Immer mehr Menschen mit Behinderung wohnen alleine und selbstständig in ihren eigenen Wohnungen. In besonderen Notfällen und Krisensituation fällt es jedoch vielen schwer, eigenständig und zeitnah die passende Hilfe anzufordern und sich aus dem Gefahrenbereich zu retten. Insbesondere bei Brandereignissen oder Stürzen mit schwereren Verletzungen oder gar Bewusstlosigkeit ist eine schnelle Rettung entscheidend.
Von November 2023 bis Oktober 2027 ist die Lebenshilfe Dortmund Teil des Projektes ADLeR, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen des SifoLIfe – Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen umfangreich gefördert wird.
Das Akronym ADLeR steht für: Automatisiertes Detektions-, Melde- und Leitsystem für Rettungskräfte.
Wir unterstützten unsere Projektpartner, die Stadt Dortmund (Institut für Feuerwehr und Rettungstechnologie, IFR) und das Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik (ISST) Dortmund bei der Erforschung und Umsetzung eines technischen Lösungsansatzes, um die Sicherheit alleinstehender, älterer und körperlich oder intellektuell-kognitiv eingeschränkter Menschen in ihrem Wohnumfeld zu erhöhen.
Innerhalb des Projektes verfolgt die Lebenshilfe Dortmund das Ziel, das Sicherheitsniveau für Menschen mit Behinderung im ambulanten Wohnen zu fördern. Ziel ist es, die Rettungskette bei Einsätze in medizinischen Notfällen oder Brandereignissen effektiver zu gestalten. Dies soll u.a. durch intelligente technische Lösungen zur effizienten Einbindung von Ersthelfenden sowie mit der Nutzung von Smart-Home-Geräten erfolgen. Die Hausgemeinschaft Hafenviertel der Lebenshilfe Dortmund, dient ihm Rahmen des Projektes, als Modellgebiet zur Erprobung der ausgewählten Technologien.
Weitere und aktuelle Informationen zum Stand des Projektes unter: www.projekt-adler.de


